Anforderungen Hundeführer

Anforderungen an den Hundeführer

rhs-erft_107Unsere Hundeführerinnen und Hundeführer bringen sich mit sehr viel Zeit und Engagement in die Rettungshundearbeit ein. Mit den Hunden zu arbeiten, als Helfer für andere Hunde zu fungieren, für Training, theoretischen Unterricht, Wagenpflege und noch einiges mehr verfügbar zu sein und nicht zuletzt rechtzeitig abzusagen, wenn es mit dem Training mal nicht klappt, sind neben physischer und psychischer Belastbarkeit Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Ausbildung der Teams.

Beantworten Sie nun für sich, ob sie keine Probleme damit haben, dass…

  • Sie regelmäßig an Training und Ausbildungsveranstaltungen sowie an der Öffentlichkeitsarbeit des ASB teilnehmen,  die Familie einverstanden ist, wenn Sie lieber mit der Hundestaffel sonntags ganztägig trainieren statt mit ihr den Tag zu verbringen (wobei Angehörige auch beim Training gern gesehene Gäste sind!),
  • Sie auch außerhalb der Staffel mit ihrem Hund arbeiten (z. B. Gehorsam), der Hund in einer Hundebox oder einem Anhänger des Einsatzfahrzeuges transportiert wird, der Hund beim Training die meiste Zeit im Auto, Anhänger oder in der Box verbringen muss, bis auch er sein Training absolvieren kann,
  • Sie in der Ausbildung auch mit anderen Hunden arbeiten, das Opfer spielen und längere Zeit bei Regen im Unterholz herumliegen statt es sich daheim auf dem Sofa gemütlich zu machen,
  • Sie im Winter bei Minusgraden oder im Sommer bei 30 Grad Hitze den ganzen Tag im Wald oder auf der Straße herumlaufen,
  • Sie sich als geprüftes Rettungshundeteam verpflichten, mit ihrem Hund in den Einsatz zu gehen, auch wenn dieser auf Tage wie Heiligabend oder eine Hochzeitsfeier fällt,
  • Sie auch nachts im Dunklen, im strömenden Regen, in Hitze oder Kälte beim Training und in Einsätzen bis zum bitteren Ende mit vollem Elan dabei sind,
  • Sie psychisch und physisch fit sein sollten, da sowohl beim Training als auch im Einsatz unter Umständen mal ein Unfall passieren kann.

Neben der Ausbildung der Hunde steht für Hundeführer und Einsatzhelfer noch Folgendes auf dem Ausbildungsplan, was auch einen gewissen Zeitaufwand erfordert:

  • Erste Hilfe Mensch (Ausbildung zum Sanitätshelfer/Rettungshelfer)
  • Erste Hilfe Hund
  • Kynologie
  • Funkverkehr (BOS)
  • Einsatztaktik
  • Verhalten im Einsatz
  • Suchtaktik Fläche
  • Stressbewältigung
  • Verhalten in Risikosituationen
  • Orientierung / Karte / Kompass
  • Satellitennavigation (GPS)
  • Motivation, Lernverhalten und Ausbildung des Hundes nach modernen Richtlinien der Verhaltenskunde

Wenn Sie die Anforderungen überwiegend mit einem ‚Ja‘ beantwortet haben und der Zeitaufwand für Sie kein Problem darstellt, freuen wir uns, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen.